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Bhakti im Christentum und in der Vaishnava-Tradition

• November 27, 2011

Bhakti bedeutet übersetzt „Liebe und Hingabe zu Bhagavan, dem Höchsten Herrn“. Hierbei spielt es keine Rolle, welchen Namen wir Gott geben. Der Beatle George Harrison (1943-2001) sagte einmal:

„Da Gott unbegrenzt ist, hat Er viele Namen. Allah-Buddha-Jahwe-Rama: Alle sind Krishna, alle sind ein und derselbe. Gott ist nichts Abstraktes, sondern in Seinem endgültigen Aspekt eine Person – die Höchste Person, in der sowohl der persönliche als auch der unpersönliche Aspekt mit eingeschlossen ist –, und Er ist ewig, voller Glückseligkeit und voller Wissen. […] Indem der Gottgeweihte Krishna mit jedem Gedanken, jedem Wort und jeder Tat dient und Seinen Heiligen Namen chantet, entwickelt er sehr schnell Gottesbewußtsein.“

In allen großen Religionen dieser Welt wie Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus – ja sogar im Buddhismus, finden wir eine Bhakti-Tradition, eine Schule, in welche der Schwerpunkt darin gelegt wird, dem Herrn mit Liebe und hingebungsvollen Dienst zu verehren. Während im Hinduismus, genauer in der monotheistischen Vaishnava-Tradition, Gottgeweihte wie Chaitanya Mahaprabhu (1486-1534) der Bhakti-Bewegung neue Impulse gegeben haben, waren es im christlichen Abendland beispielsweise Heilige wie Franz von Assisi (1182-1226). Diese Spiritualisten versuchten durch liebevollen Dienst eine Verbindung mit Gott herzustellen, was in der Sanskritsprache auch als bhakti-yoga bezeichnet wird.

Dies war das Thema in unserer weihnachtlichen Dezember-Ausgabe des THE BHAKTI CLUB des Jahres 2011, in der wir versucht haben, die auffälligsten Ähnlichkeiten des Bhakti-Verständnisses zwischen der Vaishnava-Tradition und des Christentums zu ergründen.

 

“Geben ist seliger wie nehmen”

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